Bike & Hike mit dem Dienstrad: Radtour und Wanderung clever kombinieren

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Radfahren oder Wandern? Beim Bike and Hike brauchst Du Dich nicht zu entscheiden: Du fährst mit dem Rad bis zum Einstieg der Wanderroute und gehst dann zu Fuß weiter. So erreichst Du Gipfel und Aussichtspunkte, die mit dem Fahrrad allein nicht zugänglich wären – und sparst Dir gleichzeitig Anfahrt und Parkplatzsuche mit dem Auto. Dein Dienstrad ist dafür übrigens wie gemacht, denn Du darfst es uneingeschränkt privat nutzen. Wie Bike and Hike funktioniert, welche Ausrüstung Du brauchst und wo sich Touren für Einsteiger lohnen, liest Du hier.

Was ist Bike & Hike? 

Bike and Hike bedeutet: Du legst die Anfahrt zum Wandergebiet mit dem Fahrrad zurück, sicherst Dein Rad am Ausgangspunkt und steigst zu Fuß weiter auf. Nach der Wanderung wartet Dein Bike für die Rückfahrt – oft als Belohnung mit langer Abfahrt ins Tal. 

Die Kombination hat handfeste Vorteile: Du trainierst Ausdauer auf dem Rad und Trittsicherheit beim Wandern, bist unabhängig von Parkplätzen und Shuttlebussen und erlebst zwei Sportarten an einem Tag. In den Bayerischen Alpen, im Schwarzwald oder im Harz hat sich Bike and Hike längst als eigene Tourenform etabliert – entsprechend gut sind viele Routen darauf ausgelegt. 

Welches Fahrrad eignet sich für Bike and Hike? 

Grundsätzlich funktioniert Bike and Hike mit jedem verkehrstauglichen Rad – entscheidend ist die Anfahrt. Für asphaltierte Radwege ins Tal reicht ein Trekkingrad völlig aus. Führt der Weg über Forststraßen und Schotter, bist Du mit einem Gravelbike oder Mountainbike besser unterwegs. Und wenn die Anfahrt selbst schon ordentlich Höhenmeter hat, spielt ein E-Bike seine Stärken aus. 

Der Vorteil beim Dienstrad: Du wählst aus tausenden Modellen genau das Rad, das zu Deinen Touren passt – vom E-Mountainbike für die Alpen bis zum Gravelbike für die Mittelgebirge. Und weil Du es über die Gehaltsumwandlung least, ist auch ein hochwertigeres Modell drin, als Du es Dir beim Direktkauf vielleicht gegönnt hättest. Du kannst bis zu 40% sparen – berechne hier, wie viel Du mit Deinem Wunschrad sparst

Du willst Dich gar nicht festlegen? Musst Du auch nicht: Viele Arbeitgeber ermöglichen das Leasing von zwei Diensträdern gleichzeitig. So steht das robuste Mountainbike für Deine Bike-and-Hike-Touren bereit, während das Citybike den Arbeitsweg übernimmt. Wie das funktioniert, liest Du in unserem Beitrag zum Mehrfach-Leasing

Die richtige Ausrüstung für Bike & Hike 

Bike and Hike stellt eine besondere Anforderung: Alles, was Du für die Wanderung brauchst, muss aufs Rad passen – und umgekehrt darf das Rad-Equipment beim Gehen nicht stören. Diese Basics gehören auf jede Tour: 

  • Stabiles Fahrradschloss: Dein Rad bleibt während der Wanderung mehrere Stunden unbeaufsichtigt. Ein hochwertiges Schloss ist Pflicht – auch versicherungstechnisch. 

  • Wanderschuhe oder Trailrunner: Fahrradschuhe taugen nicht für längere Fußstrecken. Entweder packst Du ein zweites Paar ein oder wählst von Anfang an Schuhe, die beides können. 

  • Leichter Rucksack: Kompakt, mit Trinksystem oder Flaschenhalterung. Beim Radfahren sollte er eng anliegen, beim Wandern bequem sitzen. 

  • Wetterschutz: Bergwetter ändert sich schnell. Eine leichte Regenjacke gehört immer ins Gepäck – sie wiegt kaum etwas und rettet im Zweifel den Tag. 

  • Werkzeug und Flickzeug: Minipumpe, Flick-Set und Multitool nehmen wenig Platz weg und machen Dich bei einer Panne unabhängig. 

5 Tipps für Deine erste Bike & Hike Tour 

  • Route als Ganzes planen: Radstrecke und Wanderweg zusammen denken – Gesamtdistanz, Höhenmeter und vor allem: Gibt es am Übergangspunkt eine sichere Abstellmöglichkeit fürs Rad?  

  • Realistisch starten: 20–30 km Radfahren plus 2–3 Stunden Wandern sind für Einsteiger schon eine ordentliche Tagesleistung. Steigere Dich lieber Tour für Tour.  

  • Früh losfahren: Gerade im Sommer und in beliebten Regionen bedeutet ein früher Start weniger Trubel am Wanderweg – und angenehmere Temperaturen auf dem Rad.  

  • Verpflegung einplanen: Zwei Sportarten an einem Tag verbrauchen ordentlich Energie. Ausreichend Wasser und Snacks sind Pflicht, vor allem wenn unterwegs keine Hütte liegt.  

  • Sicherheit zuerst: Helm tragen, Handy vollladen, jemanden über die geplante Route informieren. In abgelegenen Gebieten kann das im Ernstfall entscheidend sein. 

Die schönsten Bike-&-Hike-Regionen in Deutschland 

Statt einer langen Liste hier fünf Regionen mit je einer konkreten Tour-Idee – von einsteigerfreundlich bis ambitioniert: 

  • Bayerische Alpen – Herzogstand: Mit dem Rad von Kochel am See zum Walchensee, dann zu Fuß auf den Herzogstand. Der Gipfelblick über die beiden Seen gehört zu den bekanntesten der Voralpen. Mit dem E-Bike ist die Anfahrt über den Kesselberg gut machbar. 

  • Schwarzwald – Belchen: Vom Münstertal radelst Du gemütlich Richtung Berg, der Aufstieg auf den Belchen (1.414 m) belohnt mit Blick bis zu den Alpen. Mit E-Bike gut machbar – ohne Motor sind die Höhenmeter eine echte Ansage. Der Schwarzwald eignet sich trotzdem für Einsteigerinnen und Einsteiger, sobald ein E-Bike im Spiel ist. 

  • Harz – Brocken: Von Bad Harzburg oder Ilsenburg per Rad ins Ilsetal, dann zu Fuß über den Heinrich-Heine-Weg auf den Brocken. Der Klassiker für alle, die im Norden wohnen und nicht erst in die Alpen fahren wollen. 

  • Bayerischer Wald – Großer Arber: Anfahrt mit dem Rad nach Bodenmais, Aufstieg auf den Großen Arber, den höchsten Gipfel der Region. Ruhig, naturbelassen und deutlich weniger überlaufen als die Alpen. 

  • Sauerland – Kahler Asten: Gut erreichbar aus dem Ruhrgebiet: per Rad durchs Rothaargebirge rund um den Kahlen Asten – der Gipfel liegt direkt an der Route und lässt sich problemlos mitnehmen. Perfekt für eine Tagestour ohne lange Anreise. 

Dienstrad für Bike and Hike nutzen: Das musst Du wissen 

Darf ich mein Dienstrad privat nutzen? Ja, uneingeschränkt. Die private Nutzung ist sogar ein zentraler Vorteil des Dienstrad-Leasings: Dein Rad steht Dir rund um die Uhr zur Verfügung – für den Arbeitsweg genauso wie für die Wochenendtour. Hier mehr dazu. 

Ist mein Dienstrad auf der Tour versichert? Ja. Die Bikeleasing-Komfort-Versicherung greift bei Diebstahl, Sturz, Unfall und vielen weiteren Schadenfällen – auch in der Freizeit und weltweit. Selbst eine Reifenpanne auf dem Weg zur Tour ist abgedeckt. 

Worauf muss ich beim Abstellen achten? Sichere Dein Rad mit einem hochwertigen Schloss (mindestens 48 Euro UVP) – das ist Voraussetzung für den Versicherungsschutz, wenn Du das Rad unbeaufsichtigt lässt. 

Und der E-Bike-Akku? Der Akku ist über die Komfort-Versicherung mitversichert. Optional kannst Du zusätzlich die Verschleiß-Versicherung abschließen, die ab 5,90 Euro monatlich auch Akkuverschleiß abdeckt. 

Bike & Hike mit E-Bike: Vorteile und Besonderheiten 

Ein E-Bike verändert die Rechnung beim Bike and Hike grundlegend. Die Anfahrt kostet weniger Kraft – Du kommst frischer am Ausgangspunkt an und hast mehr Reserven für die Wanderung. Gerade bei längeren Anfahrten oder Touren mit vielen Höhenmetern öffnet das Ziele, die mit dem normalen Rad einen Zwei-Tages-Trip bedeuten würden. 

Wichtig ist die Reichweitenplanung: Viele E-Bikes schaffen 80–120 km mit einer Akkuladung, je nach Unterstützungsstufe, Gelände und Zuladung. Plane die Rückfahrt mit ein und fahre auf dem Hinweg lieber eine Stufe sparsamer – bergab brauchst Du ohnehin kaum Unterstützung. 

Jetzt Dienstrad leasen und die Freizeit neu entdecken 

Bike & Hike ist nur eine von vielen Möglichkeiten, Dein Dienstrad in der Freizeit zu nutzen. Mit dem Bikeleasing-Service wählst Du aus tausenden Modellen – vom Mountainbike für den Trail bis zum E-Bike für entspannte Touren. Dein Arbeitgeber least das Rad, Du profitierst von der Gehaltsumwandlung und sparst gegenüber dem Direktkauf deutlich. 

Sprich Deinen Arbeitgeber an oder informiere Dich direkt auf unserer Website – und starte Dein nächstes Freizeit-Abenteuer auf zwei Rädern. 

 

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